PTDC0004
Jovis Amores – Danae (1906-1908)

PTDC0009
Jovis Amores – Leda (1906-1908)

 

PTDC0010
Jovis Amores – Io (1906-1908)

PTDC0003
Jovis Amores – il Dio Ferito (1906-1908)

PTDC0014
Jovis Amores – Dione (1906-1908)

PTDC0015
Jovis Amores – Europa (1906-1908)

PTDC0016
Ballerina (1908)

PTDC0021
Allegoria del Giorno – La Notte (1909-1920)

PTDC0022
Allegoria del Giorno – Il Mattino (1909-1920)

 

PTDC0023
Sirene (1932)

 

PTDC0026
LA nascita del giorno (1925-1930)

PTDC0027
Ritratto di Gigina (1930)

Luigi Bonazza wird am 1. Februar 1877 als Sohn des Apothe­kers Ferdinando Bonazza und der aus einer adeligen Familie stammenden Luigia Saibanti geboren. Nach Abschluss der Grundschule übersiedelt er nach Rovereto, wo er von 1890 bis 1893 die Scuola Reale Superiore Elisabettina besucht, an der die Zeichenstunden von l.uigi Comel gehalten werden. Im Jahr 1897 geht er nach Wien und setzt seine künstlerische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule fort, wo er im ersten Jahr von Felician von Myrbach und in den darauffolgenden Jahren bis zum Diplom von Franz von Matsch unterrichtet wird. Bonazza schließt im Jahr 1901 ab, im gleichen Jahr wird auch seine erste Ausstellung an der Kunstgcwcrbcschule organisiert.

Ab 1901 nimmt er eine Stelle als Wachmann an, um seinen Lebensunterhalt in Wien zu bestreiten, und fertigt zur glei­chen Zeit durch Kontakte aus seiner Ilelmat einige Auftrags­arbeiten an. 1903 eröffnet er ein Atelier mit den Einnahmen aus grafischen Arbeiten und Porträts vor allem für die in Wien lebenden Trientiner, insbesondere für Attilio Cavagna. der ab 1904 als sein erster Sammler angesehen werden kann. Zwischen 1904 und 1905 entsteht sein bekanntestes Werk: Die Orpheus-Legende. Außerdem unternimmt er in dieser Zeil eine Reise nach Istrien, wo er sich mit dem Meer als The­ma auseinandersetzt. In Wien gehl er eine Verbindung mit der Tänzerin Poldi ein, die zu seinem Lieblingsmodell wird. Fr wendet auch wieder die Stichtechnik an, die ihm Von Myrbach gelehrt hat. und besucht die grafischen Sammlun­gen der Albertina.

Im Jahr 1906 stellt er die Orpheus-Legende mit grol-err. Hrfolg im Rahmen der Weltausstellung in Mailand aus Im gleichen Jahr vollendet er die Stahlstichtechnik, die «bei den Gemälden fovisAmores zur Anwendung bring: \r. j-. r. Ausstellungen des Künstlerhauses nimmt er 1906.1907 und 1910 teil, an denen der Secession in den Jahren 1907.1908 und 1911. In diesen Jahren hat sich sein Stil mittlerweile klar herausgebildel und orientiert sich an den herausragenden Vertretern der Wiener Secession.

Im Jahr 1912 kehrt er auf Drängen seiner Mutter nach Trient zurück, wo er an der Realschule als Zeichenprofessor ange­stellt wird. Fr heiratet Ludmilla Rosa Kraner. die er in Wien kennen gelernt hat, und erwirbt ein Grundstück, um sich ein Haus zu bauen. Er gründet und leitet den Circolo Artistico Trentino (Trientiner Künstlerkreis), der einen großen F.influss auf den künstlerischen Diskurs in Trient ausüben sollte. Nach der Fertigstellung seines Hauses im Jahr 1914 widmet er sich der Planung und Umsetzung von Wanddeko­rationen, Einrichtungsgegenständen und Möbeln, die sich harmonisch in die Ideale der umfassenden secessionisti- schen Kunst einfügten. Er führt diese Arbeiten, die das vollständigste Zeugnis seines künstlerischen Ansatzes sind, bis Anfang der 50er-)ahre fort.

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs flüchtet er 1915 nach Italien, zuvor findet er eine Anstellung als Industriedesigner beim Luftfahrtunternehmen Caproni in Vizzola Ticino. 1917 eröffnet er in Mailand ein Atelier und widmet sich vorwie­gend der Grafik. Im Jahr 1918 kehrt er nach Trient zurück und nimmt seine Lehrtätigkeit wieder auf. Im darauf folgen­den Jahr gründet er erneut den Circolo, der sich während des Kriegs aufgelöst hatte.

1920 beteiligt er sich an zahlreichen Ausstellungen, darun­ter an der Biennale von Venedig 1920, wo er vor allem seine Stahlstiche zeigt. Außerdem erhält er einige bedeutende öffentliche Aufträge für religiöse und allegorische Dekora­tionen. die ihn zu einem der begehrtesten Exponenten der Trientiner Künsderszene machen. Nach 1929 stellen sich die jungen trientinischen Künstler der neu geschaffenen Vereini­gung Gruppo Artisti Irentini d Avanguardia in klaren Gegen­satz zu seinem Stil, der als akademisch und veraltet angese­hen wird. Damit beginnt -eine schleichende, aber fortschrei­tende Isolierung von der öffentlichen künstlerischen Szene. 1931 gewinnt er die Ausschreibung für die Dekoration des neuen Postgebäudes in Trient. sein letzter bedeutender öffendicher Auftrag. In der Folge widmet er sich in seinem kür.$:.i""’«cher. \ haften hauptsächlich der Staffeleimalerei. Die Dekorationen von symbolisch-allegorischem Charakter setzt er in seinem eigenen Haus fort, in dem in den 30er- Jahren die ai> am bedeutendsten angesehenen Werke der gesamten Serie entstehen.

Zwischen 1935 und 1938 hält er sich häufig als Gast bei seiner Schwester in Torbole am Gardasee auf und beschäftigt sich mit Landschaftsmalerei, was er auch während des Zweiten Weltkriegs in Bosiale fortsetzt, wohin er von 1944 bis 1945 flüchtet.

Nach der Rückkehr nach Trient im Jahr 1946 malt er weiter­hin Landschaften und Porträts, und nach dem Tod seiner Frau Ludmilla 1948 zieht er sich in sein Haus zurück, wo er bis 1969 weiterarbeitet, als in eine Augenerkrankung dazu zwingt, seine Tätigkeit aufzugeben. Bonazza verstirbt am 4. November 1985 im Kreise einiger Freunde und seiner Enkelin Luigina.

Gabriella Parisi

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